Tipp: Überziehungsdarlehen bei Girokonten nutzen

Wer kennt das nicht: Gegen Ende des Monats wird gerne auch mal das Geld auf dem Girokonto knapp. Wer zum Ausgleich keine aufwändigen Vollkredite in Anspruch nehmen will, sollte ein Überziehungsdarlehen in Betracht ziehen. Ein Überziehungs Darlehen beschreibt die Belastung eines bestehenden Kontos über dessen Deckungssumme hinaus. Im Gegensatz zum Dispositionskredit wird der Überziehungskredit jedoch weder ausdrücklich von der Bank eingeräumt, noch wird eine vorherige Vereinbarung zwischen Bank und Kunde getroffen. Beim Überziehungskredit wird die Überziehung des Kontos von der Bank daher also nur "geduldet". Für diese relativ einmalige Möglichkeit zur Überziehung des Kontos sind die anfallenden Zinsen in der Regel höher als beim Dispositionskredit. Auch kann die Höhe des zu zahlenden Zinssatzes bei verschiedenen Kreditinstituten sehr unterschiedlich sein. Ein Kreditvergleich kann sich hierbei durchaus rentieren. Wer mehr Information über die Möglichkeiten des Überziehungsdarlehens wissen möchte, kann sich ausführlich beim BaFin zu Überziehungsdarlehen / Dispokredit informieren. Dort werden zahlreiche Fragen geklärt, wie etwa "Ist meine Bank berechtigt, den mir eingeräumten Dispositionskredit zu reduzieren oder vollständig zu streichen?" oder " Wie wird ein Dispositionskredit vereinbart?" und "Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?